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Scharnhorstdenkmal Blickrichtung Südwesten

 

Das Scharnhorstdenkmal wurde am 2. Mai 1913, anlässlich der Hundertjahrfeier der Schlacht, eingeweiht. Es entstand auf Initiative der örtlichen Vorbereitungskomitees dieses Jubiläums. Der Entwurf stammt von dem Bildhauer Juckoff aus Schkopau, der es auch ausführte.

Medaillon Scharnhorst

 

Auf hohem Sockel, dessen Vorderseite ein Medaillon mit dem Portrait des preussischen Generals und die Inschrift “SCHARNHORST” zieren, sitzt ein mächtiger Adler.

Inschrift Rückseite

 

An der Rückseite wurde über dem Text “ERRICHTET AM 2.MAI 1913” eine Kupfertafel angebracht, auf der unter der Überschrift “Bei Großgörschen kämpften tapfer” zahlreiche preussische Regimenter verzeichnet sind.

Kupfertafel Rückseite

 

In einigem Abstand vor dem Denkmal stehen rechts und links des Zugangs zwei Steinbänke, in deren Lehnen ein Wahlspruch Scharnhorsts eingearbeitet wurde: “Ziel erkannt! - Kräfte gespannt!”

Steinbank vor dem Denkmal

 

An den Seitenteilen der Bänke sind Platten eingelassen, die die Namen wichtiger Lebensstationen Scharnhorsts tragen.

Lebensstationen von Scharnhorst

 

Im Jahre 1975 wurde das Denkmal restauriert und seine Umgebung umgestaltet. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde an den Seiten des Denkmalssockels Tafeln zur Erinnerung an die russischen Verbände, die 1813 Seite an Seite mit den Preußen kämpften und bluteten, eingelassen.

Anfang der 80er Jahrewurde die ursprüngliche Tafel an der Rückseite durch eine aus dem gleichen Material wie die seitlichen Tafeln ersetzt. Die Kupfertafel von 1913 befindet sich seitdem im Dorfmuseum Großgörschen.

Steintafel hinter dem Denkmal

 

Hinter dem Scharnhorstdenkmal erinnert eine rötliche Steinplatte mit dem Text: “Hier wurden die sterblichen Überreste von Soldaten des 2. Mai 1813 beigesetzt” daran, dass 1972 bei Bauarbeiten ein Grab mit den Skeletten von 8 Gefallenen aus der Schlacht gefunden wurde.

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